Dienstag, 23. Februar 2010

Existenzgeld statt Schikane

Existenzgeld und sozial verträgliche Löhne statt Hartz4!

1953 sind Arbeiter in Ostberlin auf die Strasse gegangen, weil sie für wenig Geld mehr arbeiten sollten. Dieser mutige Arbeiteraufstand wurde seinerzeit blutig niedergeschlagen.

Im 21. Jahrhundert werden Menschen verschachert, von dubiosen Verleiharbeiterfirmen (Menschenhandel), die weit unter Tarif ausgebeutet werden! Keiner geht mehr auf die Strasse!?!

Lobbypolitiker im Bundes- und in den Landtagen haben die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass viele arbeitswillige und fleissige Menschen keinen sozialverträglichen Job mehr bekommen.
Lobbypolitiker, die in aller Regel Juristen, Lehrer, Pfarrer sind, und die in der Industrie noch ein zweites sicheres Standbein haben.

Keine Volksvertreter, die zum Wohle des Volkes in Erscheinung treten, sondern Abgesandte von Wirtschaft, Justiz und Kirche.

Wir werden nach Strich und Faden belogen und betrogen, ausgebeutet und erniedrigt.

Dumm, wie viele Menschen (Wähler) nun einmal sind, machen sie sich gegenseitig fertig; und skrupellose Politiker reiben sich dafür die Hände.

Dumm, wie viele Menschen nun einmal sind, werden nicht neue Parteien oder Protestparteien gewählt,- nein, es wird entweder gar nicht gewählt, oder diejenigen, welche uns belügen und ausbeuten.

Die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer!
Die Grossen lässt man laufen, und die Kleinen hängt man!

Während viele fleissige arbeitswillige Menschen sich mit dem Arbeitsamt und der Jobkom herumreissen müssen, weil ihnen oft Leistungen rechtswidrig und willkürlich vorenthalten werden - während diesen Menschen keine sozialverträglichen Jobs angeboten werden - kein Existenzgeld zur Überbrückung,
räkeln sich fast alle Politiker in ihren Sesseln und träumen von saftigen Pensionen, obwohl sie selber nie einen Cent in die Rentenkassen eingezahlt haben.

Während sich der dumme deutsche Michel Talkshows in die Birne zieht, und sich darüber aufregt, weil mal wieder ein Hartz4 Empfänger aus einer Notlage heraus schwarz arbeitete - fressen und saufen sich Politiker, Wirtschaftsbosse und Juristen mit Champagner und Kaviar durch, und schaffen ihr ergattertes Vermögen in Sicherheit.

Heuschreckenkapitalismus = Raubrittertum zeichnet unsere Gesellschaft aus.
Wir werden ausgebeutet, die Umwelt wird zerstört, nur damit es wenigen Spekulanten, Politikern, Juristen, Bänkern und Wirtschaftsbossen gut geht.

Fakt ist zum einen, die absolute soziale und juristische Gerechtigkeit bietet kein System dieser Welt, weil sonst alles kontrollierbar sein müsste - Fakt ist aber auch, es gab in der Vergangenheit genug Ansätze, wo es den Menschen (der Allgemeinheit) sozial besser ging, als wie heute.

Dieser Feudalkapitalismus brach schon einmal kläglich zusammen, 1933! SPD und Zentrumspartei nahmen seinerzeit einen gewissen Hitler und die NSDAP mit in die politische Verantwortung. Kurios damals, wie schnell die Menschen wieder Arbeit und Auskommen hatten, weil der Feudalismus enteignet wurde.

Auch in der DDR hat die SED dafür gesorgt, dass die Menschen Arbeit und bezahlbare Wohnungen hatten.

In der BRD hatten wir bis in die 80er hinein die soziale Marktwirtschaft, die gut funktionieren konnte, weil die Massenkaufkraft sehr hoch war.

Heute sitzen ca. 5% unserer Bevölkerung (Politiker, Bänker, Spekulanten, Juristen, Wirtschaftsbosse) auf 70% des gesamten Vermögen.
Glaubt nur nicht, dass diese Brut zur Besinnung kommt und freiwillig ihren Besitz abtritt.

http://dreigestirn.chapso.de/ hierlachtdiekoralle@web.de
Menschenrechtler R.S.

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